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Bärlauchwürze

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Bärlauch (Allium ursinum), im Volksmund auch Bärenlauch, Waldknoblauch oder Wilder Knoblauch genannt, gehört zur Gattung der Liliengewächse. Im Gegensatz zu Knoblauch ist er eine urheimische Lauchpflanze. Bärlauch kommt in ganz Europa vor und wächst bevorzugt in schattigen, feuchten Mischwäldern. Das frische Bärlauchkraut wird gerne zum Würzen von Suppen, Salaten und Gemüse oder als Bärlauchpesto benutzt.
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Wie der Knoblauch und die Zwiebel enthält auch der Bärlauch Alliin und andere schwefelhaltige Verbindungen wie auch ätherische Öle. Der Gehalt an schwefelaktiven Verbindungen ist in Bärlauch mit 7,8 Gramm Schwefel pro 100 Gramm besonders hoch (im Vergleich zu Knoblauch mit nur 1,7 Gramm Schwefel pro 100 Gramm). Schwefelaktive Verbindungen spielen eine sehr wichtige Rolle im Stoffwechsel, denn erst durch Schwefel werden bestimmte Enzymsysteme aktiviert.
Der Bärlauch war schon den Germanen und Kelten bekannt. In jungsteinzeitlichen Siedlungen des Alpenvorlandes fand man erstaunlich häufig Überreste vom Bärlauch. Wahrscheinlich haben die Menschen ihn bereits vor 5.000 Jahren in der Küche verwendet.
Bärlauchwürze ist ein alkoholischer Auszug aus Bärlauchkraut.
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